Spannung bei der Deutschen Meisterschaft
Spannung bei der Deutschen Meisterschaft
Die Arena in ist voll gepackt, die Stimmung brodelt. Die Cheers stehen im Tunnel der zur Bühne führt und warten auf den Auftritt für den sie über ein halbes Jahr trainiert haben. Die Nervosität ist greifbar, die Fans feuern ihre Teams an. Die Spannung steigt ins unermessliche. Endlich kommt der Auftritt. Jetzt gilt es in zweieinhalb Minuten Alles abzurufen, wofür ein halbes Jahr trainiert wurde. Dann ist alles vorbei, der Druck fällt ab.So erging es gestern den über 2000 Sportlerinnen und Sportlern die bei den Regionalmeisterschaften West des Cheerleading und Cheerdance Verband Deutschland (CCVD) in Leverkusen angetreten sind. In der nahezu ausverkauften Smidt-Arena waren die Kaiserslautern Pikes mit drei Teams vertreten. Die Pikes Cheer und Pikes Junior Cheer traten in ihrer jeweiligen Altersklasse in der Kategorie Allgirl Cheer an. Die Dancing Pikes nahmen in der Kategorie Cheerdance Freestyle teil.
Die neugegründeten Dancing Pikes konnten bei ihrer ersten Teilnahme gleich den zweiten Platz belegen. Lediglich um 0,05 Wertungspunkte verpassten sie den ersten Rang. "Eine denkbar knappe Entscheidung. Wir ärgern uns aber nicht über den verpassten Titel, sondern freuen uns über unseren gelungenen Auftritt und Platz zwei", fasst Dance-Trainerin Julia Unfricht die Geschehnisse zusammen. Einen Grund, mit der gezeigten Leistung unzufrieden zu sein, gibt es auch nicht. Mit dem zweiten Platz und der guten Punktausbeute haben sich die Dancing Pikes für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert.
Die Pikes Cheer belegten in der Kategorie Senior Allgirl Cheer nach einer durchwachsenen Vorstellung den siebten Platz. Einige Groupstunts wurden gedroppt, wie es in der Cheerleadersprache heißt. Auch einige Choreografiefehler hatten sich eingeschlichen. So konnte in einer anspruchsvollen Routine mit hohem Ausgangswert keine hohe Punktzahl mehr erreicht werden. "Trotz einiger Fehler, bin ich mit der Mannschaftsleistung zufrieden", bewertet Seniors-Trainerin Nadja Hacker den Auftritt. In den vergangenen Jahren sei die Leistungsdichte im Allgirl Cheer immer weiter gestiegen, erklärt die Trainerin weiter.
Die Pikes Junior Cheer belegten einen soliden sechsten Rang in ihrer Altersklasse. In einer guten Routine, konnte ein Salto beim Abbau der Pyramide nicht gestanden werden. "Die Mädels sind als Team aufgetreten und haben die Trainingsleistung bestätigt", zeigte sich Juniors-Trainerin Jessica Breuer zufrieden. Dass die Saltos im Wettkampf nicht funktioniert haben, führt die Trainerin auf Nervosität zurück. "Im Training haben die Elemente noch gut geklappt."
In der stark besetzten Allgirl Kategorie reichten die soliden Platzierungen der Seniors und Juniors nicht für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. "Wir haben uns mit einem von drei Teams für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert, so wie wir gehofft haben", fast Cheer-Abteilungsleiterin und Trainerin Stefanie Kopp den Tag zusammen. Bei den Senior Cheer wäre mehr drin gewesen, so Stefanie Kopp weiter. Allerdings sei es auch sehr schwer an so einem anstrengenden Tag mit langer Anreise, seine beste Leistung abzurufen. "Wir sind sehr stolz auf die Mädels. Sie sind alle als ein Team aufgetreten. Das ist wichtig", zeigte sich die Abteilungsleiterin zufrieden.
Die Dancing Pikes bereiten sich jetzt auf die Deutsche Meisterschaft vor, die am 12. Mai in Erfurt stattfindet. Auch für die anderen Pikes Cheer Mannschaften geht die Saison bei den ELITE Cheerleading Championchips am 26. und 27 Mai in Bottrop weiter. Ab Juni folgen dann auch wieder die Autritte bei den Heimspielen der Kaiserslautern Pikes Footballer.
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Geschrieben von: Die Rheinpfalz - Alexander Ecker
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